Die Geschichte der Leihmutterschaft in Russland und ihre rechtlichen Aspekte

Russland ist einer der Länder, wo die Gesetzgebung in der Frage der Leihmutterschaft sehr liberal ist. Jedoch ist das Thema der Leihmutterschaft sehr kompliziert, da es viele Feinheiten gibt, da nicht alle Aspekte von der Gesetzgebung reguliert wurden. Deswegen ist es wichtig, dass man die Leistungen unseres Zentrums benutzt. Unsere Erfahrung und eine tiefe Forschung in Gerichtsfragen ermöglicht es unseren Kunden viele unangenehme Feinheiten, welche bei einem Programm der Leihmutterschaft entstehen können, zu vermeiden.

In Russland wird die Leihmutterschaft ab dem Jahr 2011 von folgenden Dokumenten und Gesetzen reguliert:

  • Familienkodex der russischen Föderation (Abs. 51-52)
  • Grundbegriffe der Gesetzgebung der russischen Föderation über die Sicherheit der Gesundheit der Bürger vom 22.06.1993 Nr.5487-1, Abs. 35 «künstliche Befruchtung und Implantation von Embryonen»
  • Gesetz «über Handlung des zivilen Zustandes» vom 15.11.97 Nr.143-Ф3 Abs. 16

Befehl von Gesundheitsamt Russlands Nr.107н vom 30 August 2013 über die Benutzung der künstlichen Befruchtungstechnologien, ihren Risiken und Einschränkungen bei ihrer Benutzung.

Bei Eintritt in das Leihmutterschaftsprogramm ist es wichtig den ganzen Zyklus des Programms von der medizinischen Seite und der rechtlichen Seite zu verstehen. Unser Zentrum bietet Ihnen eine volle rechtliche Beratung , erzählt über die Probleme, mit welchen man konfrontiert werden kann und deren Lösungswege. Wir werden Sie auf dem ganzen Weg vom Anfang des Programms bis zum Ende begleiten. Die medizinischen Fragen des Programms sind in dem Abs.35 der Gesetzgebung der russischen Föderation über die Sicherheit der Gesundheit der Bürger vom 22.06.1993 Nr.5487-1 und dem Befehl Nr.67 des Ministeriums für Gesundheit und sozialen Entwicklung der russischen Föderation «über die Benutzung künstlicher Befruchtung als Therapie von weiblicher und männlicher Unfruchtbarkeit» vom 26 Februar 2003 reguliert. Die Beziehungen zwischen der Leihmutter und den genetischen Eltern sind um Familienkodex Abs.51 und Abs.52 reguliert.

Nach der Geburt des Kindes gibt die Leihmutter ihre Einverständniserklärung nach §4 Abs.51 des Familienkodexes und §5 Abs.16 des föderalen Gesetzes über die Einschreibung der genetischen Eltern in das Geburtsbuch des Kindes als leibliche Eltern. Nach der Einschreibung der Eltern verliert die Leihmutter nach §3 Abs.52 des Familienkodexes alle ihre Rechte auf das Kind.

die meistgestellten Fragen

1. Wer kann Leihmutter sein? Die Kriterien der Leihmutter sind im Befehl des Ministeriums für Gesundheit «über die Benutzung künstlicher Befruchtung als Therapie von weiblicher und männlicher Unfruchtbarkeit» vom 26 Februar 2003 Nr.67 vorgeschrieben: Die Leihmutter muss eine Frau zwischen 20-35 Jahre alt sein, körperlich und geistig gesund und mindestens ein gesundes eigenes Kind haben. Im Fall das die Frau in einer Ehe besteht, muss der Partner eine Einverständniserklärung über die Teilnahme der Frau an einem Leihmutterschaftsprogramm abgeben.

2. Was beschreibt der Vertrag zwischen der Leihmutter und den genetischen Eltern? Nachdem sich die genetischen Eltern für eine Leihmutter entschieden haben, stellt unser Zentrum ein Vertrag zwischen der Leihmutter und den genetischen Eltern aus. Jeder Vertrag wird individuell erstellt, da er alle Aspekte des ausgesuchten Programmes und die Besonderheiten der genetischen Eltern beinhaltet. Der Vertrag beschreibt die Gesetze und Fachbegriffe, welche im Dokument genannt werden und beschreibt alle Details der Schritte des Programms ab dem Zeitpunkt der Vorbereitung zur Befruchtung und der Übertragung des Embryo in die Gebärmutter der Leihmutter, die Schwangerschaft bis zur Geburt des Kindes. Es werden die Rechte und Verpflichtungen der Leihmutter und der genetischen Eltern beschrieben. Im Vertrag sind alle Risiken und die Arten der Strafen und Entschädigungen in einem oder anderen Fall beschrieben.

3. Kann die Leihmutter die Abgabe des Kindes an die genetische Eltern ablehnen? Die Gesetzgebung der russischen Föderation erlaubt der Leihmutter das Kind zu behalten, wenn sie eine Einverständniserklärung bei der Geburt nicht unterschreibt. Diese Feinheit haben wir in unserem Vertrag vorgesehen. In solchem Fall muss die Leihmutter alle Kosten und die Entschädigung an die genetischen Eltern auszahlen. Wenn die Leihmutter die Einverständniserklärung über die Abgabe des Kindes unterschrieben hat, so darf sie nach §3 Abs.52 des Familienkodex der russischen Föderation nicht behalten.

4. Welche Risiken haben die genetischen Eltern, wenn sie unser Zentrum nicht nutzen? Wie schon zuvor erwähnt wurde, ist das Programm der Leihmutterschaft in medizinischen und rechtlichen Fragen sehr kompliziert. In Russland gibt es in der Rechtswissenschaft viele Beispiele, welche genau zeigen, was mit den Eltern passieren kann, die ein Zentrum, wie unser, nicht benutzt haben. Zum Beispiel gab es im Jahr 2004 einen Vorfall, wo ein Ehepaar eine Leihmutter auf eigene Faust gefunden haben. Der Leihmutter wurden die Spermien des Mannes durch künstliche Befruchtung eingesetzt. Nach der Geburt lehnte die Leihmutter die Abgabe des Kindes an das Ehepaar ab und hat nach einem Jahr vor Gericht über die Zahlung der Alimente für das Kind geklagt und gewonnen.

5. Können nicht russische Staatsbürger das Programm der Leihmutterschaft nutzen? Nach der russischen Gesetzgebung ist es nicht verboten das Programm der Leihmutterschaft für ausländische Bürger zu nutzen. Unser Zentrum hilft den biologischen Eltern aus Deutschland das volle Programm von der Durchführung der In-vitro-Fertilisation bis zum Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft für das Kind.

6. Können homosexuelle das Programm der Leihmutterschaft benutzen? Die russische Gesetzgebung macht keine Unterscheidung bei den biologischen Eltern nach Ihrer sexuellen Orientation, somit können Schwule oder Lesben das Programm als Alleinerziehende Eltern nutzen. Wenn eine gleichgeschlechtliche Familie das Programm der Leihmutterschaft nutzen möchte, dann müssen sie entscheiden, wer das genetische Material liefert oder das Programm «2 in 1» nutzen, wo beide genetische Eltern von zwei Leihmüttern für das Kind sein können.