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BERATUNG

Die Leihmutterschaft in Russland und im Ausland

Die Leihmutterschaft in Russland und im Ausland

Über die Leihmutterschaft ist Vieles gesagt und geschrieben worden: Es gibt eine Unmenge von Artikeln, Notizen oder anderen Veröffentlichungen zu diesem Thema. Jedoch wird es Ihnen trotzdem interessant sein zu erfahren, wie es mit der Leihmutterschaft weltweit steht und welchem Thema dieser Artikel gewidmet sein wird.
Möge dieses Thema nicht neu sein, jedoch haben wir im Zentrum «Vita» beschlossen, die Angaben in verschiedenen Ländern für das Jahr 2016 zu aktualisieren.
Es ist offenkundig, dass die kommerzielle Leihmutterschaft in Russland gesetzlich erlaubt ist. Trotzdem gibt es wesentliche «weiße Flecke» im Gesetz wie bei der Nutzung der Leihmutterschaft durch den alleinstehenden Vater.
Welche Gesetze regeln die Leihmutterschaft in Russland?

  • Die Verordnung des Gesundheitsministeriums der RF 107н «Über die Nutzung reproduktiver Hilfstechnologien, Gegenanzeigen und Einschränkungen ihrer Anwendung»
  • Das Föderale Gesetz Nr. 323 «Über die Grundlagen des Schutzes der Gesundheit der Bürger in der Russischen Föderation» vom 21.November 2011
  • Das Föderale Gesetz «Über die Zivilstandsakte» 143—ФЗ
  • Das Familiengesetzbuch der RF

Wenn die Gesetzgebung unseres Landes in Bezug auf Anwendung der reproduktiven Hilfstechnologien (darunter auch der Leihmutterschaft) ziemlich liberal ist, so ist die russisch-orthodoxe Kirche kategorisch gegen die Nutzung dieser hohen Technologien. Eigentlich gibt es hier nichts Überraschendes: Die Kirche beansprucht von alters her nicht die Rolle «eines Katalysators des technologischen Fortschritts» in der Weltgemeinschaft. Der Meinung der russisch-orthodoxen Kirche nach, handelt es sich bei der künstlichen Befruchtung um eine Einmischung «eines Dritten, die die Ganzheit der interpersonalen sowie die Ausschließlichkeit der ehelichen  Beziehungen» durch den verderblichen Wunsch der gegenwärtigen Menschen, alles unter Kontrolle zu halten, verletzt. Die Leihmutterschaft, meint die russisch-orthodoxe Kirche, fügt einen irreparablen Schaden der psychologischen Gesundheit sowohl der Leihmutter als auch dem Kind, das sie austragt, zu. Die Kirche empfiehlt den Eheleuten, die an Infertilität leiden, sich mit ihrem Schicksal auszusöhnen, nicht gegen Gott zu kämpfen und ein Kind aus einem Kinderheim zu adoptieren. In jedem Fall bleibt es nur Ihnen zu entscheiden übrig, ob Sie von den Errungenschaften der modernen Medizin im Bereich der reproduktiven Hilfstechnologien Gebrauch machen oder Ratschläge der Kirche zu befolgen.

Russland ist kein einziger Staat, in dem die kommerzielle Leihmutterschaft legalisiert ist. Nach dem Grad der Legalisierung dieses Verfahrens der reproduktiven Hilfstechnologien kann man alle Länder in folgende Gruppen einteilen:

  • Länder, in denen die kommerzielle Leihmutterschaft gesetzlich erlaubt ist: Russland, USA (in vielen Staaten), Ukraine, Republik Südafrika, Georgien, Israel, Indien.
  • Länder, in denen nur kostenlose Leihmutterschaft gesetzlich erlaubt ist: das sind Kanada, Dänemark, Holland, mehrere Staaten in den USA, Australien, England, Spanien.
  • Ländern, in denen die Leihmutterschaft gesetzlich verboten ist: Frankreich, Norwegen, Österreich, Schweden, Frankreich sowie einige Staaten in den USA

Nachstehend die Informationsgrafik zu diesem Thema.