Ist es schwierig, das Kind den genetischen Eltern zu übergeben?

Wir setzen die Publikation der Geschichten in der ersten Person über Probleme der Leihmamas fort.

Ich bin mehrmals eine Leihmama gewesen, sowie gemeinsam mit der Vermittlung durch eine Agentur, als auch direkt mit den genetischen Eltern. Selbstverständlich ist eine direkte Kommunikation mit den Eltern fiel mir gar nicht leicht. Für mich waren sie fremd, sie hatten andere Gewohnheiten, auch die Charaktereigenschaften waren sehr unterschieden. Am Anfang des Programms füllte ich Misstrauen mir gegenüber, manchmal wurde ich etwas sauer, habe es aber nie gezeigt. Jedoch nach dem Eintritt der Schwangerschaft haben wir uns aneinander gewöhnt.

Während der Schwangerschaft habe ich vieles erlebt:  Tränen der Freude, Tränen der Sorgen. Ich hatte Angst, dass die Eltern deren Baby ich unter meinem Herzen austrage, aus irgendeinem Grund auf das Kind verzichten… Vor allem die Angst wurde noch stärker, nachdem ich TV-Sendung über Leihmutterschaft angeschaut oder Blogs und Foren gelesen habe.
Ich hatte sogar Albträume! Aber am nächsten Morgen, nachdem ich von den Eltern angerufen wurde, war alles in Ordnung. Sie interessierten sich für mein Befinden, was ich zum Frühstück gegessen habe, wie das Wetter in Sankt-Petersburg ist. Bei diesen Anrufen waren sie sehr nett und emotional: «Das Baby tritt? Boxt?! Von links? Оh! Mit Beinchen?»

Ich habe das Programm selbstständig durchgeführt! Ohne Agenten, Juristen. Früher habe ich es nicht getraut. Moralisch gesehen, war es echt schwierig für mich. Im Verlauf des Programms habe ich eine große Familie bekommen — das Baby und die Eltern. Wenn man sich für so ein Programm entscheidet, dann muss man stark, ausgewogen und verständnisvoll gegenüber den Elten sein.

Gleich nach der Geburt, sind die Eltern blitzschnell im Geburtshaus angekommen. Ich habe auf sie so gewartet! Ich wünschte, dass die Eltern schnellstens das Baby kennenlernen. Ich war ja nur Babysitter, ich wollte ihnen stolz das Baby endlich zeigen!  Ich bin davon überzeugt, dass der Vater soll als erster das Baby in die Arme nehmen.

Die Eltern klopfen vorsichtig an die Tür, flüstern die Hebamme:

— Dürfen wir? Schlafen sie?

Ich bin so froh, lade sie herein, schaue in die Augen — die ganze Situation ist unbeschreibbar… In ihren Augen ist so viel Rührung, Tränen, Aufregung… Auch bei dem Vater! Bei ihm fließen die Tränen vor Glück.

Endlich ist es soweit. Ich bin übelst stolz auf mich, weil ich einem guten netten Menschen geholfen habe, ihren Kinderwunsch6 abgesehen von ihren Gesundheitsproblemen, zu erfüllen.

Erst jetzt wird es mir klat, dass ich mir die Sorgen umsonst gemacht habe. Alles was ich im TV über Leihmutterschaft gesehen habe ist nicht wahr — die Realität ist ganz anders.

Ich bin stolz darauf, dass ich eine Leihmutter bin. Und dazu noch diese Wörter: «Sie sind der Mensch, der unseren Traum erfüllt hat. Das vergessen wir nie». Diese Wörter sind eine Unterstützung in meinem Leben.

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