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PID — das Vorbeugen der Gendefekte verboten

Heutzutage sind viele deutsche Paare gezwungen ins Ausland zu gehen — um schwanger zu werden. In Deutschland, das sich im internationalen Vergleich der Geburtenraten auf dem vorletzten Paltz befindet, ist die Gesetzgebung für künstliche Befruchtung sehr streng. Die rechtlichen Hürden haben den sogenannten «Fruchtbarkeitstourismus» bei kinderlosen Paaren ausgelöst. Eine paradoxe Situation, immer wieder wird beklagt, dass in der Bundesrepublik zu wenig Kinder geboren werden. Seit Jahren aber ist weltweit bei den Geburtenraten ganz unten. 2010 kamen in BRD 8,3 Geburten pro 1.000 Einwohner.

Der ungewollte Tourismus zeigt, wie weit Paare gehen, um den Kinderwunsch zu erfüllen. Viele gehen in andere EU-Länder. Auch schon in Osteuropa haben reproduktionsmedizinische Zentren auf Kunden aus Deutschland eingestellt. Es wird das Angeboten, zu dem die Paare bei sich zu Hause keinen Zugang haben: Eizellspende und Präimplantationsdiagnostik.

Deutsche restriktive Regelung lässt die Durchführung der PID nur unter bestimmten Voraussetzungen zu. Bei dieser Methodik wird gleich nach der Wachstumsphase (in der Regel 5 Tage) die Blastozystenbiospie (Entnahme der Zellen von Embryohüllen) und darauffolgend — die genetische Diagnostik stattfinden. Die PID macht es möglich, die Embryonen mit Behinderungen und Erbkrankheiten, zu identifizieren. Das deutsche Embryonenschutzgesetz, deren Einhaltung in der Praxis bedeutet, dass alle lebensfähige Embryonen, auch mit genetischen Krankheiten, in den Mutterleib müssen.

Nicht nur Genträger sind davon betroffen. Solche Paare sind sogar in der Minderheit. Nach 35 Jahren sowohl bei Männern als auch bei Frauen, nimmt die Qualität des Biomaterials stark ab, gleichzeitig erhöht sich das Risiko der genetischen Anomalien. Durch die Untersuchung lassen sich befruchtete Oocyten mit genetischen Defekten ausschließen: Die Ärzte setzen dementsprechend nur die gesunden Embryos in den Uterus. Jedoch das dürfen Ärzte in Deutschland nicht. Der Erfolg der IVF ist stark mit der Qualität des Embryo verbunden, der Frauenorganismus stößt das Embryo mit determinierten Anomalien sehr oft ab, es kommt zur Fehlgeburt. Die absolute Mehrheit der Paare nutzen PID für die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft der der IVF, vor allem sind das Paare, die mehrmals, die mehrere Fehlgeburten erlitten haben.

Die PID mit der Geschlechtsauswahl ist ein Marketingtrick vieler medizinischen Kinderwunschzentren, alle X und Y-Chromosomen sind nach der Ausführung des Tests sichtbar. Die Frage ist, ob die Gesetzgebung, je nach Land, die Bekanntgabe des Geschlechts seitens der Ärzte erlaubt ist.

Diese Thematik bleibt in Deutschland voraussichtlich in absehbarer Zukunft prekär, Paare sind weiterhin gezwungen ins Ausland zu gehen um die Übergabe der gesundheitlichen Komplikationen an das Kind zu präventieren.

PID, ohne Fragen, bietet die Möglichkeit erhebliches Leiden zu vermeiden. Politische Debatten um ethische, moralische und sogar historische Hintergründe der genetischen Diagnostik berühren die Hilfesuchenden nicht weiter. Denn der simple und absolut für den Menschen natürlicher Wunsch Nachfolger zu haben, hat nichts damit zu tun, ein Leben zu manipulieren und einen gutaussehenden Sportler und gleichzeitig einen Nobelpreisträger kreieren oder designen lassen, sondern einfach ein lang gewolltes Baby zu bekommen, das nicht mit schweren Krankheiten zu kämpfen haben wird. Diesen Wunsch sollte man nicht beurteilen.

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