Die Geschichte der hilfsreproduktiven Technologien

Bis zum Ende der 20er Jahre war das Problem der Unfruchtbarkeit ein schlimmes Urteil für Familien, die über die Gefühle der Mutterschaft und Vaterschaft geträumt hatten. Die erste Hoffnung kam 1978 als Louis Braun- das erste Kind «aus dem Reagenzglas», zur Welt gekommen ist.
Die benutzte Technologie hat eine Revolution im Kampf gegen die Unfruchtbarkeit hervorgerufen und hieß «In-vitro-Fertilisation». Es wurde die Eizelle der Mutter und das Spermium des Vaters genommen und so entstand der erste Embryo in einem Reagenzglas im Laboratorium. Diesen setze man der Mutter ein. Der Erfolg brach die Weiterentwicklung der Technologien für die künstliche Befruchtung voran. Unter künstlicher Befruchtung umfasst ein breites Spektrum an reproduktiven Prozessen, z.B.:

  • Ovulationsprozess
  • Spermatogenese (die Bildung von Spermien)
  • Befruchtungsprozess
  • Bearbeitungsprozess des Embryos

Die Entwicklung der reproduktiven Technologien hat einen Stoß für die Wissenschaft gegeben.
Heutzutage ermöglichen die reproduktive Methoden die Aussortierung der möglichen chromosomalen und genetischer Erkrankungen bei dem Embryo. Dadurch werden nur gesunde Embryonen genutzt.

Hauptmethoden der künstlichen Befruchtung

künstliche Befruchtung: künstliche Einsetzung der Spermien in die Gebärmutter der Frau
In-vitro-Fertilisation: Die Befruchtung des Oocyten mit Spermien im Laboratorium mit weiterer Übergabe von Embryo an die Gebärmutter der Frau
Intrazytoplasmatische Spermieninjektion: Die Einsetzung der Spermien in die Eizelle mit weiterer Übergabe von Embryo an die Gebärmutter der Frau.

Bei verschiedenen Methoden der künstlichen Befruchtung besitzen verschiedene Erfolgsraten. Einer der wichtigsten Faktoren ist das Alter der Frau.

Erfolgsrate der künstlichen Befruchtung:

Die Methode wir Frauen ab 37 Jahre aus dem Grund niedriger Erfolgsrate nicht empfohlen.

  • Bei Frauen jünger als 35: Schwangerschaft in 17-23% der Fälle
  • Bei Frauen zwischen 35-40: Schwangerschaft in 15-21% der Fälle
  • Bei Frauen ab 40 Jahre: die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft beträgt weniger als 13%

Erfolgsrate bei In-vitro-Fertilisation

In-vitro-Fertilisation- Befruchtung mit großem Eingriff von einem Spezialisten. Die Eizellen und die Spermien der Spender können bei Erfordernis genutzt werden.

  • Bei Frauen jünger als 35: Schwangerschaft in 30-60% der Fälle
  • Bei Frauen zwischen 35-40: Schwangerschaft in 27-40% der Fälle
  • Bei Frauen ab 40 Jahre: die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft beträgt weniger als 30%

In-vitro-Fertilisation:

Was ist das?

Definition: Prozess besteht aus der Entnahme der Eizelle , damit man später diese im Laboratorium mit einem Spermien befruchten kann. Nach der Befruchtung erfolgt die Beobachtung der Entwicklung des Embryos bis zum Moment der Einsetzung in die Gebärmutter der Frau, welche an dem 7 Tag gemacht werden kann.

Anzeichen

Die In-vitro-Fertilisation wird im Falle von männlichen oder weiblichen Unfruchtbarkeit in Betracht gezogen, oder wenn die natürliche Befruchtung aus irgendwelchen Gründen gescheitert ist.

Wir betrachten die Hauptgründe:

Männliche Unfruchtbarkeit:
Im Falle einer leichten oder schweren männlichen Unfruchtbarkeit, können sich die Paare zu In-vitro-Fertilisation entscheiden. Jedoch braucht man mindestens 3 Millionen beweglicher Spermien in 1 ml. Sperma um die erfolgreiche Befruchtung zu garantieren.

Bedingungen:

Bei In-vitro-Fertilisation gibt es keine großen Bedingungen für Männer und Frauen, da der eigentlicher Prozess im Labor erfolgt mehr von dem Spezialisten, der den Prozess ausführt; abhängt. Trotzdem existieren minimale Anforderungen.

Männer: mindestens 3 Millionen beweglicher Spermien in 1 ml. Sperma
Frauen: müssen in der Lage sein Eizellen zu produzieren, keine Abweichungen der Gebärmutter, welche den Einsatz des Embryos oder den Verlauf der Schwangerschaft im Wege stehen können.

Prozess:

Der Prozess des In-vitro-Fertilisation ist relativ einfach und schmerzfrei. Man benötigt keine schmerzlindernde Medikamente.

In-vitro-Fertilisation besteht aus folgenden Schritten:

  • Stimulation von Eierstöcken
  • Punktion der Ovarialfollikel
  • Vorbereitung der Spermien
  • Befruchtung von Oocyten
  • Entwicklung von Embryo
  • Einsetzung von Embryo
  • Bei Erfordernis werden die manche Embryonen kryokonserviert( eingefroren)

Stimulation von Eierstöcken

Die Durchführung erfolgt mit, in unserem Land legalen, Präparaten für die Entnahme einiger Eierstöcke. Das geschieht innerhalb von 19-23 Tagen und mit Ultraschall kontrolliert. Die Endstimulation der Eierstöcke geschieht mit Hilfe einer Spritze 34-36 Stunden vor der Punktion der Ovarialfollikel. Hier ist es wichtig die Punktion zeitgenau durchzuführen, da die Eierstöcke später nicht mehr zu entnehmen sind.

Punktion der Ovarialfollikel

Ein absolut schmerzfreier Prozess, jedoch machen manche Ärzte eine kurzzeitige Narkose. Die Punktion wird mit Hilfe einer speziellen hohlen Nadel durchgeführt und durch den Ultraschall überprüft. Vor der Durchführung der Punktion muss die Frau eine Eiweißdiät einhalten und auf den Geschlechtsverkehr verzichten. Die ideale große der Ovarialfollikel für eine Punktion ist 18-22 mm.

Vorbereitung der Spermien

Damit man bewegliche Spermien erhält, muss der Mann für einige Zeit auf den Alkoholkonsum und Geschlechtsverkehr verzichten. Die Spermien werden mit Hilfe von Mastrubation erhalten, in einigen Fällen durch Elektro-/Vibrostimulationen oder durch chirurgischen Eingriff. Nach dem Erhalt der Spermien werden spezielle Untersuchungen durchgeführt und die Befruchtung vorbereitet.

Befruchtung von Oocyten

Die Befruchtung von Oocyten erfolgt in einem speziell vorbereiteten Milieu bei 37°C innerhalb von 4-20 Stunden. Die Eizelle der Frau und die beweglichen Spermien werden in das Nährmedium eingesetzt. Nach 18-20 Stunden besteht die Möglichkeit den Befruchtungsprozess zu bestimmen. Eine erfolgreich befruchtete Eizelle hat zwei Kerne- den einen von Mann und der zweite von der Frau. Diese Zelle heißt Zygote aus welcher nach der Verschmelzung dass männlichen und weiblichen Erbmaterials ein Embryo entsteht.

Entwicklung von Embryo

Nach der Befruchtung erfolgt eine aktive Beobachtung der Entwicklung des Embryo- eine aktive Teilung der Zellen. Nach dem ersten Tag kann man 2-4 Zellen beobachten, bei dem dritten Tag sind es schon 6-8 Zellen. In dieser Zeit kann es zu einer Unterbrechung der Entwicklung des Embryo kommen, dass in 20% der Fälle passiert. Nach der Unterbrechung der Entwicklung kann man die Zellen nicht mehr reanimieren. Im Laboratorium entwickelt sich der Embryo in sechs Tagen.

Einsetzung von Embryo

An dem siebten Tag nach der Befruchtung wird der Embryo in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Die Übertragung erfolgt mit Hilfe eines speziellen Katheters. Der Prozess ist vollständig schmerzfrei, jedoch für eine bessere Erfolgsrate muss die Frau einige Zeit in horizontalen Lage sein und so weit wie möglich die Bauchmuskeln entspannen. In der Regel wird die Anzahl der Embryos mit den Eltern und dem Arzt bestimmt, da es zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen kann. Der Erfolg der Übertragung und der Anfang der Schwangerschaft wird an dem zehnten Tag durch die Blutanalyse bestimmt. In vielen Fällen hängt der Erfolg der Schwangerschaft von dem Alter der Frau, der Anzahl an eingesetzten Embryonen, an Komplikationen bei früheren Schwangerschaften und der Einhaltung der weiblichen Medikationstherapie ab.

Kryokonservation des Embryos (Einfrieren)

Nach dem Prozess der Befruchtung werden einige Embryonen, mit guten Eigenschaften, abgetrennt und bei -196°C eingefroren. Vorher wird das Wasser aus dem Embryo vollständig entfernt. Die Kryokonservierung dient dazu, dass wen bei der ersten Einsetzung negative Ergebnisse erhalten werden, eine zusätzliche Befruchtung durch die aufgetauten Embryonen erfolgen kann. In einem gefrorenen Zustand können die Embryonen bis 10 Jahre gelagert werden. Die Praktik zeigt, dass Kryokonservierung den Erfolg einer Schwangerschaft mindern( Schwangerschaft in 10-15% der Fälle), jedoch sind nach einer Kryokonservierung der Prozent an gesunden Embryonen viel größer. Kinder aus gefrorenen Embryonen unterscheiden sich von Kindern, wo die Embryonen nicht kryokonserviert wurden, nicht.

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